Über die Feldenkrais-Methode

Mos­hé Fel­den­krais war Inge­nieur und Phy­si­ker, der sich auf genia­le Wei­se mit den Zusam­men­hän­gen mensch­li­cher Bewe­gung, Ver­hal­tens, Füh­lens und Den­kens aus­ein­an­der­ge­setzt hat. Er ver­half vie­len bekann­ten (und unbe­kann­ten!) Per­sön­lich­kei­ten sei­ner Zeit, Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen zu ver­bes­sern oder auf­zu­lö­sen und dabei zu sich selbst zu fin­den. Sei­ne Metho­de hilft dem Kör­per, zu sei­ner best­mög­li­chen Orga­ni­sa­ti­on zu fin­den.

Eine Bewe­gung wird auf leich­te und spie­le­ri­sche Wei­se mit ver­schie­de­nen unge­wohn­ten Varia­tio­nen erforscht. Ler­nen bedeu­tet aus­pro­bie­ren und Erfah­rung sam­meln, und nicht dem Bewe­gungs­sys­tem etwas ein­zu­pau­ken oder auf­zu­zwin­gen.

Mit Acht­sam­keit und Fein­ge­fühl füh­ren wir im Lie­gen, Sit­zen, Ste­hen und Gehen Bewe­gungs­mus­ter durch, die unse­re Bewe­gung, Selbst­er­kennt­nis und Krea­ti­vi­tät för­dern. Wir dif­fe­ren­zie­ren Berei­che unse­res Kör­pers, die vor­her gar nicht da oder unbe­weg­lich zu sein schie­nen und ent­de­cken, wie unser Ner­ven­sys­tem ler­nen kann, ohne sich anzu­stren­gen.